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lsEinfach GesagtdeAlltagssprache

EINFACH GESAGT:

Renaissance ist französisch.
Das spricht man: Renissanz.
Das heißt: Wieder-Geburt.

Gemeint ist die Wieder-Geburt der Antike nach dem Mittel-Alter.
Vor allem was die Kunst angeht.

Vier Meister-Maler aus der Zeit sind am bekanntesten:

da Vinci
Gesprochen: da Wintschi
Von ihm ist das Bild: Mona Lisa

Michelangelo
Gesprochen: Mickelandschelo
Von ihm ist das Bild: Die Erschaffung Adams

Raffael
Von ihm ist das Bild: Sixtinische Madonna

Botticelli
Gesprochen: Bottitschelli
Von ihm ist das Bild: Die Geburt der Venus

Diese vier Maler haben viele schöne Kunst-Werke gemacht.

Von denen kann man jetzt Kopien sehen.

Ungefähr 60 Stück.

In der Parochial-Kirche in Berlin-Mitte.

In der Klosterstraße 67.

 

ALLTAGSSPRACHE:

Die großen Meister der Renaissance in Berlin

Diese Ausstellung wird sogar Kunstba­nausen begeistern. Da Vinci, Michelangelo, Raffael und Botticelli sind die Namen der Kunst-Giganten der Renaissance („Wiedergeburt“ der Antike zwischen dem aus-gehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit). Einige ihrer Werke kennt fast jeder – etwa die Mona Lisa oder den vitruvianischen Menschen von da Vinci, die zwei Engel aus dem Bild die Sixtinische Madonna von Raffael, „Die Geburt der Venus“ von Botticelli oder „Die Erschaffung Adams“ von Michelangelo aus der Sixtinischen Kapelle. Inklusive dieser In­begriffe der Renaissance-­Kunst gibt es rund 60 Exponate der vier Kunst-Titanen in der Parochialkirche zu sehen. 

Die Parochialkirche, gebaut seit 1695, ist die älteste reformierte Kirche in Berlin und auch mit ihrem Kirchhof und ihrer Gruft für sich genommen schon eine Sehenswürdigkeit. Hier findet auch die Replik der David-Skulptur von Michelangelo mit ihrer imposanten Höhe von 5,17 Metern einen würdigen Platz und Rahmen.

Die in der Kirche gezeigten Kopien sind in ihrer Originalform auf elf verschiedene europäische Städte und Washington D. C. verteilt. Man kann sich also eine Menge Reisekilometer sparen ;). Und auch wenn die Repliken vielleicht in Brillanz und Plastizität nicht immer ganz mit den Originalen konkurrieren können, so vermitteln sie doch einen guten ersten Eindruck von der Könnerschaft der Schöpfer. 

Erwähnt sei noch, dass man ein leicht zu bedienendes Gerät für eine Audioführung mit kurzen Erläuterungen zu allen Werken bekommt und am Anfang der Ausstellung erwartet einen ein 15-minütiger Film über die Renaissance. Die Zahl der Werke kommt einem relativ niedrig vor, doch sollte man mindestens zwei Stunden, eher mehr, für den Besuch einplanen.

Vielleicht ist diese Veranstaltung auch etwas für einen Betriebsausflug – die Ausstellung ist barrierefrei und die Preise für Gruppen sind deutlich niedriger als die für die doch relativ teuren Einzeltickets.

Wo?
Parochialkirche Berlin, Klosterstraße 67 (Nähe Alexanderplatz)
Anfahrt: U-Bahnhof Klosterstraße

Wann?
11. März – 7. August 2022
Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Letzter Einlass:
Eine Stunde vor Ausstellungsende

Einzel-Tickets:
Erwachsene:

Di – Fr 17,50 Euro, erm. 14,50 Euro;
Sa, So, Feiertage 19,50 Euro, erm. 16,50 Kinder und Jugendliche (7–15 J., Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt)
Di – Fr 9 Euro; Sa, So, Feiertage 11 Euro

Gruppen-Tickets (ab 10 Personen)
Erwachsene:
Di – Fr: 14,50 Euro, erm. 13,50 Euro;
Sa, So, Feiertage 16,50 Euro, erm. 15,50 Kinder und Jugendliche (7–15 J., Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt)
Di – Fr: 7 Euro; Sa, So, Feiertage 9 Euro
Schulklassen: nur Di – Fr 6 Euro
Der Audio-Guide (englisch, deutsch) ist immer inklusive.

Ermäßigung nur gegen Vorlage eines ­gültigen Ausweises: SeniorInnen (65+), SchülerInnen, Auszubildende und Studierende (bis 27 Jahre), FsJ/FÖJ sowie Rollstuhlfahrer und Menschen mit Einschränkungen (Ausstellung ist rollstuhlgerecht. Bei eingetragener Begleitperson hat diese freien Eintritt in die Ausstellung.)

Der Berlinpass bewirkt keine Ermäßigung.