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ALLTAGSSPRACHE:

Interessante Einblicke bei den Berliner Verkehrsbetrieben

Mein Schichtwechsel-Tag am 22.09.2022 bei der BVG startete planmäßig. Pünktlich um 9 Uhr holte mich die nette Frau Schultz von der BVG am Empfang des Gebäudes mit der Adresse Alt-Moabit 85 ab. Von dort ging es zum Fahrgast-Informationsbereich, der im vierten Stock untergebracht ist. Dort angekommen wurde mir von einer Beschäftigten gezeigt, wie zum Beispiel die Bahnhofsschilder am Computer layoutet werden.

Dann ging es in Begleitung zweier BVG-Beschäftiger mit der U-Bahn weiter zur zweiten Station, zum U-Bahnhof ­Berliner Straße, wo mir Aufenthalts- und Pausenräume der U-Bahnführer*innen gezeigt wurden.

Anschließend ging es weiter zur dritten Station: dem S- und U-Bahnhof Alexanderplatz. Dort durfte ich mir die Info-Zentrale insbesondere für Fahrgast-Anfragen anschauen. In diesem Bereich habe ich einen tiefen Einblick erhalten, was alles rund um die Uhr an den Berliner U-Bahnhöfen so passiert. Wenn zum Beispiel über die ­Info-Säulen Anfragen von Fahrgästen eingehen, wird diesen dann erklärt, welcher Fahrweg der beste ist, um zum Fahrtziel zu kommen. Es werden dort auch Fund­sachen, die zum Beispiel in einem U-Bahn-Zug gefunden wurden, abgegeben. Die Fundsachen werden in einer zentralen Datenbank erfasst und circa einen Tag später zum gemeinsamen Fundbüro der BVG und S-Bahn Berlin am S- / U-Bahnhof Warschauer Straße transportiert.

Weiter ging es dann zur vierten und letzten Station (in der Nähe des U-Bahnhofs Tierpark), wo ich mir dann den BVG-Leitstellensaal – „das Herzstück der BVG“ – der Berliner U-Bahnlinien anschauen konnte. Leider war der Saal nur vom Konferenzraum im oberen Stockwerk aus einsehbar, da immer noch strenge Corona-Vorsichtsmaßnahmen gelten.

In dem Konferenzraum war aber ein ­Arbeitsplatz eingerichtet, an dem man eine Vorstellung von der verantwortungsvollen Arbeit der BVG-Mitarbeiter*innen bekommen konnte. Dort konnte man sich an ­großen, aneinander gekoppelten ­Monitoren in Echtzeit die Bewegungen der U-Bahnzüge im gesamten Liniennetz oder auch in einzelnen Streckenabschnitten ansehen.

Das war für mich wirklich sehr spannend zu sehen. Ohne die Mitarbeiter*innen des Leitstellensaals könnte im gesamten ­Berliner U-Bahnstreckennetz kein einziger Zug fahren.

Es war für mich ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Schichtwechsel-Tag!

Ich würde mich freuen, wenn ich im nächsten Jahr 2023 wieder bei der BVG einen Schichtwechsel-Tag absolvieren könnte. Dann vielleicht auch einmal in der U-Bahn-Betriebsfahrschule der BVG?

Text: Paul Aldag
Standort: Wilmersdorf

 

EINFACH GESAGT:

Mein Name ist Paul Aldag.

Ich habe beim Schicht-Wechsel mit-gemacht.

Dabei war ich bei der BVG.

Ich war zuerst da wo die Schilder für die Bahnen gemacht werden.

Ich habe auch einen Pausen-Raum angesehen.

Danach war ich am Bahnhof Alexanderplatz.

Da werden die Fragen von den Fahr-Gästen beantwortet.

Da werden auch Fund-Sachen gesammelt.

Die werden am nächsten Tag zum Bahnhof Warschauer Straße gebracht.

Da werden alle Fund-Sachen von U- und S-Bahn auf-bewahrt.

Zum Schluss war ich in der zentralen Leit-Stelle.

Auf einem großen Bild-Schirm konnte ich sehen wo alle U-Bahnen gerade fahren.

Das war alles sehr interessant für mich.

Im nächsten Jahr möchte ich wieder zur BVG.

Am liebsten zur Fahr-Schule für die U-Bahn-Fahrer.