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Die Lwerk App – Innovation für die digitale Werkstatt. 

Wie sieht die digitale Werkstatt aus? Das fragten wir uns und entwickelten zusammen mit einem externen Anbieter unsere eigene Lwerk.App. Die Covid-19-Pandemie hat diesen Prozess wesentlich beschleunigt und dafür gesorgt, dass man trotz räumlicher Distanz zueinander findet.

Ausgangspunkt war der Gedanke, die Bildungsangebote via digitalem Klassenzimmer zu veranstalten. Dabei war von Anfang an klar, es müssen Lösungen her, die langfristig in den Arbeitsalltag integriert werden können. Mit der Lwerk.App entstand eine interne Kommunikations- und Informationsplattform, die eine geräteunabhängige Vernetzung von überall zu jederzeit ermöglicht.

Auf unterschiedlichen News-Kanälen können arbeitsbezogene Informationen veröffentlicht werden. Es gibt in der App u. a. einen Kurznachrichtendienst zum fachlichen Austausch, ein Archiv zur Ablage von Dateien und ein internes Wiki zur Beschreibung von Prozessen. Umfragen können einfach selbst generiert und ausgewertet werden, Aufgabenlisten werden erstellt und gemeinsam bearbeitet. Alles wird über ein Hauptmenü mit Farb- und Symbolkonzept gesteuert.

Zur umfangreichen Nutzung sind 1300 Tablets als Arbeitsmittel angeschafft worden. Unter den mittlerweile 1085 registrierten Nutzer*innen befinden sich bereits jetzt 70 % der beschäftigten Menschen mit Behinderung. Regelmäßig werden Workshops veranstaltet. Ziel ist es die App noch barrierefreier für eine digitale Teilhabe aller zu gestalten. Das ist ein großer Schritt zur Inklusion.

Dieses Engagement wurde nun auf der digital stattfindenden Werkstätten-Messe mit dem 2. „exzellent“-Preis in der Kategorie „exzellent:bildung“ von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) belohnt. Wir freuen uns sehr darüber und sind natürlich auch stolz auf uns! Vielen Dank an alle, die an der App mitgewirkt haben und natürlich an alle, die sie Tag für Tag nutzen und voran bringen!